Letzte Woche hatte ich Heißhunger
auf Marmorkuchen. Da dieser natürlich nicht lange vorgehalten hat, sah
ich mich Anfang der Woche mit noch etwa 5 Stücken bereits nicht mehr
allzu saftigem Marmorkuchen konfrontiert. Da ich es nicht mag, Essen
wegzuwerfen, habe ich spontan Cake Pops (ohne Stiel) daraus gemacht: Ich
habe den Kuchen fein zerbröselt, 2 TL Marmelade, die ich noch übrig
hatte sowie einige EL Frischkäse und Rumaroma dazu gegeben, alles
verknetet, zu Bällchen geformt, diese kühl gestellt und dann in
Kuvertüre getaucht.
Helen's Road to Wellville
Mittwoch, 12. Juni 2013
Zucchini-Puffer (Challenge-Rezept #2)
Das zweite Rezept für meine 2-von7-Challenge sind diese Zucchini-Puffer. Als Anregung habe ich dieses Rezept genommen, es allerdings abgewandelt. Die Puffer waren schön kross und haben prima geschmeckt. Nächstes Mal würde ich eventuell weiteres Gemüse (z.B. Möhren) mit dazu raspeln und etwas gewürfelten Feta mit dazu geben (je nachdem, wozu ich die Puffer serviere).
Zutaten:
350 g Zucchini
1 Zwiebel
3 Eier
6 EL Vollkornmehl
3 EL Paniermehl
2 EL Leinsamen
frische Petersilie (glatt)
Gewürze: Salz, Kräutersalz, Pfeffer (schwarz), Paprika (scharf), Cayenne
Zubereitung:
wie im o.g. Rezept
Mittwoch, 5. Juni 2013
Möhren-Hühnchen-Pastasoße (Challenge-Rezept #1)
Als mich vorgestern eine Freundin nach meiner Lieblings-Pastasoße fragte, wurde mir bewusst, dass es bei uns zu Hause eigentlich nur 4 Grundsaucen zu Nudeln gibt: Tomatensoße, Bolognese-Sauce, Käsesoße und Champignonsoße. Eigentlich ist das doch ziemlich eintönig, oder?! Natürlich variiere ich diese Soßen immer (mal ein Schuss Sahne in die Tomatensoße, mal etwas Blattspinat mit zur Käsesoße, etc.), aber trotzdem ist es recht langweilig und unkreativ, wenn man so darüber nachdenkt. Also habe ich nach Alternativen gesucht und bin bei chefkoch.de fündig geworden. Das Rezept habe ich (wieder einmal) etwas abgewandelt. Hier ist meine Version:
Zutaten (reicht für 3-4 Personen):
1 Zwiebel oder 2 Schalotten
250-300 g Hähnchenbrustfilet
Butter oder Öl zum Anbraten
250-300 g Möhren (geputzt und geschält)
250-300 ml Milch
200 ml Sahne
1/2-1 Gemüsebrühwürfel
frische Petersilie
frischer Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf), Kräutersalz
Zubereitung:
1. Die Zwiebeln pellen und in feine Würfel schneiden. Das Fleisch mit etwas Küchenkrepp trocken tupfen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Möhren grob raspeln.
2. Etwas Butter oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch und die zwiebeln darin scharf anbraten und garen. Dann die Möhrne dazu geben, mit Milch und Sahne ablöschen und den Brühwürfel dazu geben. Alles 10 Minuten leicht köcheln lassen.
3. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutersalz abschmecken und zum Schluss eine gute Ladung frisch gehackte Kräuter dazu geben. Mit Nudeln nach Wahl servieren.
Ich finde, dieses Gericht ist zwar keine Offenbarung, aber eine durchaus schnelle, portemonnaifreundliche und kindgerechte Alternative zu dem, was sonst so zu Pasta auf den Tisch kommt.
Dienstag, 4. Juni 2013
Die große 2 von 7-Challenge
Ich liebe Koch- und Backbücher! Ich meine nicht, dass ich sie mag oder eine nette Lektüre finde, sondern ich liiiiebe sie wirklich! Demnach ist unser Bücherregal entsprechend wohl gefüllt mit allen möglichen Kochbüchern unterschiedlichster Art. Und jedes von ihnen ist mit jeder Menge verschiedenfarbiger Post-Its versehen, damit ich auch ja auf Anhieb weiß, welche der Rezepte ich unbedingt einmal ausprobieren muss. Aber (ich weiß nicht, wer von euch das kennt?!) irgendwie kommt es doch vergleichsweise selten vor, dass ich letztlich auch wirklich daraus koche. Zumindest im Alltag landen meistens irgendwie doch die Standart-Gerichte meines Kochrepertoires auf dem Tisch. Und es ärgert mich so sehr! Jedes Mal, wenn ich es mir wieder mit einem meiner Kochbücher auf dem Sofa gemütlich mache und verzückt bin über die vielen tollen Rezepte, bei deren Anblick mir schon das Wasser im Mund zusammenläuft und von denen ich mir vorstelle, für welche unserer Freunde ich sie zu welchem Anlass zubereiten werde, dann ärgere ich mich gleichzeitig maßlos darüber, dass ich es nicht längst getan habe. Schließlich sind die Notizzettelchen ja nicht erst seit gestern darin....
Ich muss dieses Problem also irgendwie beheben. Und dazu habe ich mir Folgendes überlegt: Ich habe mich selbst herausgefordert, im Monat Juni jede Woche mindestens 2 neue Rezepte aus meinen Kochbüchern oder meinem ebenso umfangreichen Ordner mit ausgedruckten oder fotokopierten Rezepten aus dem www oder von Freunden zu kochen und hier auf dem Blog vorzustellen. An 2 von 7 Tagen wird also diesen Monat (hoffentlich...- Hyperemesis- bitte sei gnädig!) immer etwas Neues auf unserem Tisch stehen. Gerne hätte ich die Zahl lieber auf 5 erhöht und mich auch an die eher ausgefallenen, aufwändigen Rezepte gewagt, weil diese einfach so viel mehr Spaß in der Zubereitung machen. Auf Grund meiner immer noch andauernden Schwangerschaftsübelkeit musste ich jedoch realistisch bleiben und einsehen, dass es mir zur Zeit einfach maximal an 2 Tagen pro Woche gut genug geht, um überhaupt kochen zu können. Das bedeutet, dass ich mich mit unspektakulären Rezepten begnügen muss. Aber immerhin sind sie neu und ich kann danach eines der Post-Its entfernen und das ist ja auch shcon einmal ein Anfang :-).
Weil es mir immer leichter fällt, etwas positiven Druck zu haben, um an ein Ziel zu gelangen, habe ich meine Freundin Katie überredet, bei der Challenge mitzumachen. Wenn man weiß, dass man nicht alleine ist und dass es jemanden gibt, der nachfragt, ist es einfacher und macht auch viel mehr Spaß! Deswegen kommt nun auch die Einladung an euch alle: Macht doch auch mit! Wer von euch hat auch Lust und schließt sich uns an? 2 Mal pro Woche etwas Neues kochen- das ist doch zu schaffen! (Es ist übrigens nicht festgelegt, um welche Art von Gericht (Salat, Suppe, hauptgericht, Dessert oder Kochen) es sich hierbei handeln muss. Katie und ich haben für uns den Schwerpunkt auf Hauptgerichte gelegt, da es mir a) generell leichter fällt bzw. öfter vorkommt, dass ich neue Rezepte aus meinen Backbüchern ausprobiere als aus Kochbüchern und b) weil Mittagessen eben das ist, was man, wenn man Familie hat, täglich zubereitet.) Also, wir würden uns freuen, wenn noch mehr mitmachen würden und wir uns dann alle gegenseitig überprüfen, unterstützen, loben, ermahnen, motivieren und unsere Ergebnisse bewundern und könnten!
Labels:
2 von 7-Challenge,
Challenges
Freitag, 31. Mai 2013
Warum es hier so ruhig ist...
Ich bin wieder schwanger und mir ist wieder speiübel. Den ganzen Tag lang. Und die ganze Nacht. Und nein, es hört NICHT nach 12 Wochen auf. Nicht bei mir.
Deswegen schaffe ich es seit einigen Wochen kaum, etwas zu kochen oder zu backen. Es tut mir leid, dass es hier deswegen auch so still geworden ist, aber ich verspreche, sobald Baby da und die Übelkeit weg ist, ein tolles (und regelmäßiges) Comeback! Ich habe mir schon viele verschiedene Projekte und Aktionen überlegt. Bis dahin verzeiht mir bitte, wenn hier nur selten Neues zu lesen ist. Blibt mir treu!
Hier ein paar Eindrücke dessen, was ich (Weniges) in der letzten Zeit gemacht habe:
toskanischer Bohnensalat:
Zutaten:
200 g getrocknete weiße Bohnen
1 Glas sonnengetrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund frische glatte Petersilie
3 EL Tomatenmark
etwas dunkler Balsamico
Salz
nach Belieben: 2-3 Knoblauchzehen, 2 Schalotten, ein paar Kapern
Zubereitung:
1.
Die Bohnen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen ( mind. 10
Stunden). Am nächsten Tag in ca. 1 Stunde gar kochen. Abgießen und etwas
abkühlen lassen.
2. Nun beginnt die Fummelarbeit: Da
mir persönlich die Hülse der Bohnen zu hart und unangenehm auf der Zunge
war, habe ich Bohne für Bohne davon befreit. Das ist in der Tat eine
ätzende Arbeit und wer weniger empfindlich ist und wen die "Schale"
nicht stört, kann sie selbstverständlich dran lassen.
3.
Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen (Öl unbedingt
aufheben!) und in Streifen schneiden und zu den abgekühlten Bohnen
geben.
4. Die Marinade zubereiten aus Marinade der
Tomaten, etwas dunklem Balsamico, dem tomatenmark und etwas Salz. Alles
in einer kleinen schüssel mit Hilfe eines Schneebesens vermengen und
über den Salat geben.
5. Nun die frische Petersilie
hacken nd ebenfalls unterheben. Vor dem Servieren mind. 3 Stunden
durchziehen lassen, nochmals abschmecken und fertig.
Wer
Zwiebeln und/ oder Knoblauch hingen möchte, kann diese fein gewürfelt
in etwas Olivenöl oder Tomatenmarinade in einer Pfanne andünsten und
dann zum Salat geben.
Apfelmus-Marzipan-Blätterteigtaschen:
Brownie-Schoko-Himbeer-Trifle:
|
| einen guten Kleks Schokopudding darauf geben |
| darauf Sahne, dann wieder Brownies, Sirup, Pudding, |
| dann noch ein paar Himbeeren für die fruchtige Note und als Vitaminlieferant, |
Rhabarber-Schichtdessert:
| Löffelbiskuits oder andere Kekse in einer Form auslegen, |
| etwas Rhabarberkompott (Rhabarber mit etwas Wasser, Zucker und Vanille gar kochen) darüber geben |
| und mit einer Mascarpone-Quark-Sahne-Creme bestreichen. |
Mittwoch, 8. Mai 2013
Muttertagsmarmelade
Da der Muttertag ja in greifbare Nähe rückt, habe ich mich heute Morgen aufgerafft und es irgendwie geschafft, mein erstes Muttertagsgeschenk für Mutter und Schwiegermütter (ja, ich habe mehrere davon :-) herzustellen: diese Muttertagsmarmelade. Ich hatte mir eigentlich viele andere, spektakulärere Projekte vorgenommen, aber ich musste einsehen, dass es dieses Jahr einen Küchenkompromiss geben muss, da ich mehr gesundheitlich einfach gerade nicht schaffe.
Ich finde, diese Marmelade ist trotzdem etwas Besonderes, denn kaufen kann man diese Sorte definitiv nicht und von der Spezialzutat, die die ausgefallendste, kreativste, aufwendigste, innovativste und überhaupt tollste Küchenüberraschung erst zu etwas wirklich Besonderem macht, habe ich jede Menge hinein gepackt: LIEBE :-).
Für 4 Gläser Muttertagsmarmelade braucht ihr:
750 g frische Erdbeeren (vorbereitet gewogen)Ich finde, diese Marmelade ist trotzdem etwas Besonderes, denn kaufen kann man diese Sorte definitiv nicht und von der Spezialzutat, die die ausgefallendste, kreativste, aufwendigste, innovativste und überhaupt tollste Küchenüberraschung erst zu etwas wirklich Besonderem macht, habe ich jede Menge hinein gepackt: LIEBE :-).
Für 4 Gläser Muttertagsmarmelade braucht ihr:
375 g Gelierzucker 2:1
eine gute Prise echte Bourbon-Vanille (alternativ: eine Schote auskratzen)
100 g gute Zartbitterschokolade
Zubereitung:
1. Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit dem Gelierzucker in einer Schüssel vermischen. Abgedeckt 1 Stunde ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schokolade in nicht zu kleine Stücke hacken.
2. Die Erdbeeren pürrieren.
3. Die Vanille zugeben und alles im Topf unter ständigem Rühren aufkochen und 4 Minuten sprudeln lassen.
4. Ein paar Schokoladenstückchen in die Gläser geben, darauf eine erste Schicht heiße Marmelade füllen, dann wieder ein paar Schokoladenwürfel auf die Masse streuen, dann wieder Marmelade usw. Alternativ kann man die gehackte Schokolade auch gleich nach dem Kochen derselben mit in den Topf geben und sie EINMAL KURZ umrühren zwecks Verteilung und dann alles in Gläser füllen. Das klappt aber nur, wenn man sehr schnell arbeitet, da die Schokolade sich sonst in der heißen Masse sofort auflöst.
Geschmacklich verändert das die Marmelade, da die Schoki dann quasi untergemengt ist. Ich persönlich mag es lieber, die einzelnen Schokostückchen noch zu sehen, aber das ist sicher auch Geschmackssache.
DIY: Tee hübsch verpackt
Da ich es aus gesundheitlichen Gründen dieses Jahr nicht schaffe, (die geplanten) kulinarische(n) Köstlichkeiten für Mutter und Schwiegermütter herzustellen, musste wohl oder übel eine Alternative her. Es MUSSTE etwas selbst Gemachtes sein, durfte aber nichts mit Kochen oder Backen zu tun haben, da das zur Zeit einfach so gar nicht geht. Da ich handwerklich nicht geschickt und auch beim Basteln nicht sehr begabt bin, suchte ich etwas, was selbst ich hinkriegen kann und das in nicht allzu langer Zeit.
Letztlich habe ich mich dazu entschieden, Teebeutel hübsch zu verpacken. Gekaufter Tee (wie schön wäre es gewesen, Früchtetee selber zu machen!) wurde vorsichtig aus dem Papiertütchen entnommen, das kleine Schildchen, auf dem die Sorte steht, entfernt und durch ein selbst gemachtes ersetzt und der Beutel dann in selbst gebastelte Teetütchen gepackt, die ich dann verziert habe. Ähnliches habe ich auf diversen Blogs gesehen, allerdings habe ich meine Variante "frei Schnauze" entworfen, weil ich weder Schneidbretter noch Stanzer der Art zur Verfügung hatte, die für die anderen Vorlagen alle benötigt worden wären.
Die Teeschildchen habe ich hier gefunden und einfach ausgedruckt und ausgeschnitten und dann auf der Rückseite mit einem farblich passenden Gelstift beschriftet. Zum Anbringen habe ich einfach eine Nadel benutzt, in die ich den Faden des Teebeutels gefädelt und diesen dann durchgezogen und neu verknotet habe.
Die Teebeuteltaschen habe ich frei zugeschnitten. Sie hatten letztlich ca. die Maße 6,3x19 cm und die zugehörigen Befestigungsschlaufen die Maße 2,6x19 cm. Dies kann man aber, je nach Größe der gekauften Teebeutel, variieren.
Gearbeitet habe ich mit verschiedenen, festen bedruckten Scarpbookingpapieren. Man kann sowohl beidseitig bedruckte Papiere verwenden oder auch einseitig bedruckte, bei denen man die Innenseite dann noch frei gestalten (z.B. bestempeln) kann.
Dafür, dass ich weder bastelerfahren, noch -begabt, noch-geduldig bin, bin ich mit dem Ergebnis meiner Teebeutelchen sehr zufrieden. Ein paar mehr habe ich gleich, da ich ka schon einmal beim Zuschneiden war, mitgemacht, um sie als kleine Geschenkzugaben oder Mitbringsel im Vorrat zu haben.
Viel Spaß beim Nachmachen, wünsche ich euch!
Labels:
DIY,
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