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Mittwoch, 12. Juni 2013

Marmorkuchen-Cake Pops

Letzte Woche hatte ich Heißhunger auf Marmorkuchen. Da dieser natürlich nicht lange vorgehalten hat, sah ich mich Anfang der Woche mit noch etwa 5 Stücken bereits nicht mehr allzu saftigem Marmorkuchen konfrontiert. Da ich es nicht mag, Essen wegzuwerfen, habe ich spontan Cake Pops (ohne Stiel) daraus gemacht: Ich habe den Kuchen fein zerbröselt, 2 TL Marmelade, die ich noch übrig hatte sowie einige EL Frischkäse und Rumaroma dazu gegeben, alles verknetet, zu Bällchen geformt, diese kühl gestellt und dann in Kuvertüre getaucht.


Freitag, 31. Mai 2013

Warum es hier so ruhig ist...

Ich bin wieder schwanger und mir ist wieder speiübel. Den ganzen Tag lang. Und die ganze Nacht. Und nein, es hört NICHT nach 12 Wochen auf. Nicht bei mir.
Deswegen schaffe ich es seit einigen Wochen kaum, etwas zu kochen oder zu backen. Es tut mir leid, dass es hier deswegen auch so still geworden ist, aber ich verspreche, sobald Baby da und die Übelkeit weg ist, ein tolles (und regelmäßiges) Comeback! Ich habe mir schon viele verschiedene Projekte und Aktionen überlegt. Bis dahin verzeiht mir bitte, wenn hier nur selten Neues zu lesen ist. Blibt mir treu!

Hier ein paar Eindrücke dessen, was ich (Weniges) in der letzten Zeit gemacht habe:

toskanischer Bohnensalat:



Zutaten:
200 g getrocknete weiße Bohnen
1 Glas sonnengetrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund frische glatte Petersilie
3 EL Tomatenmark
etwas dunkler Balsamico
Salz
nach Belieben: 2-3 Knoblauchzehen, 2 Schalotten, ein paar Kapern

Zubereitung:
1. Die Bohnen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen ( mind. 10 Stunden). Am nächsten Tag in ca. 1 Stunde gar kochen. Abgießen und etwas abkühlen lassen.
2. Nun beginnt die Fummelarbeit: Da mir persönlich die Hülse der Bohnen zu hart und unangenehm auf der Zunge war, habe ich Bohne für Bohne davon befreit. Das ist in der Tat eine ätzende Arbeit und wer weniger empfindlich ist und wen die "Schale" nicht stört, kann sie selbstverständlich dran lassen.
3. Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen (Öl unbedingt aufheben!) und in Streifen schneiden und zu den abgekühlten Bohnen geben.
4. Die Marinade zubereiten aus Marinade der Tomaten, etwas dunklem Balsamico, dem tomatenmark und etwas Salz. Alles in einer kleinen schüssel mit Hilfe eines Schneebesens vermengen und über den Salat geben.
5. Nun die frische Petersilie hacken nd ebenfalls unterheben. Vor dem Servieren mind. 3 Stunden durchziehen lassen, nochmals abschmecken und fertig.

Wer Zwiebeln und/ oder Knoblauch hingen möchte, kann diese fein gewürfelt in etwas Olivenöl oder Tomatenmarinade in einer Pfanne andünsten und dann zum Salat geben.


Apfelmus-Marzipan-Blätterteigtaschen:
 


Brownie-Schoko-Himbeer-Trifle:
Brownies backen und in Stücke schneiden,
mit selbst gekochtem Schokosirup (Rezept findet ihr auch auf meinem Blog) beträufeln,
einen guten Kleks Schokopudding darauf geben


darauf Sahne, dann wieder Brownies, Sirup, Pudding,

dann noch ein paar Himbeeren für die fruchtige Note und als Vitaminlieferant,

zum Schluss wieder ein paar Klekse Sahne tupfen, etwas Schokosirup und fertig.

Rhabarber-Schichtdessert:
Löffelbiskuits oder andere Kekse in einer Form auslegen,
etwas Rhabarberkompott (Rhabarber mit etwas Wasser, Zucker und Vanille gar kochen) darüber geben
und mit einer Mascarpone-Quark-Sahne-Creme bestreichen.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Mandelhörnchen

Für eine ganz liebe Freundin, die morgen eine wichtige OP hat, habe ich als kleine Aufmunterung ein paar Mandelhörnchen gemacht. Unsere Nachbarn, die gestern aus dem Urlaub zurück gekommen sind, haben als Willkommesgruß auch ein paar abbekommen. Sie (also die Mandelhörnchen, nicht die Nachbarn...) schmecken wirklich wie vom Bäcker, nur frischer, und ich bin ganz entzückt! Die wird es nun definitiv öfter geben!


Zutaten:
400 g Marzipanrohmasse
2 Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
200 g Puderzucker
100 g Mandeln, gehobelt
150 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
1. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
2. Den Puderzucker sieben.
3. Die Marzipanrohmasse in kleinere Stücke rupfen und und in der Mikrowelle auf niedrigster Stufe leicht erwärmen, damit sich das Marzipan leichter verarbeiten lässt.
4. Nun den gesiebten Puderzucker, den Eischnee und das Bittermandelaroma zu dem Marzipan geben und alles erst mit einer Gabel, dann mit den Händen verkneten.
5. Mit kühlen, evtl. leicht feuchten Händen immer kleine Teigportionen abnehmen und daraus Röllchen formen. Diese in den Mandelblättchen wenden und mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft 12 Minuten backen. Abkühlen lassen.
7. Die Kuvertüre schmelzen und die Mandelhörnchen jeweils an den Enden hineintauchen. Schokolade trocknen lassen und die Mandelhörnchen kühl und luftdicht lagern.

Dienstag, 3. Juli 2012

Lavendel-Cupcakes und
Macarons mit Lavendel-Füllung

Für die Baby-Shower einer Freundin habe ich neulich einige rosa- und lilafarbene Kleinigkeiten für das Buffett gebacken, unter anderem diese Lavendel-Cupcakes und Macarons. Ich fand sie lecker- und vor Allem ist es etwas Besonderes, was man nicht überall und jeden Tag bekommt!


Zutaten für 9-12 Cupcakes:
120 ml Milch
3 TL getrocknete Lavendelblüten (Apotheke oder Backwarenversand)
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
140 g Zucker
40 Butter, zimmerwarm
1 Ei
1 TL Vanille-Extrakt

für das Frosting:
25 ml Milch
1 TL getrocknete Lavendelblüten
250 g Puderzucker
80 g Butter, zimmerwarm
evtl. einige Tropfen rote und blaue Lebensmittelfarbe

Zutaten für ca. 12 Macarons:
1 Eiweiß (Größe L)
50 g gemahlene Mandeln, blanchiert
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
75 g Puderzucker
20 g Feinstzucker
einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe



Zubereitung der Cupcakes:
0. Am Tag zuvor die Lavendelblüten zusammen mit der Milch* in ein kleines Schraubglas geben und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag (kurz vor dem Backen) die Blüten mit Hilfe eines kleinen Siebes von den Lavendlblüten befreien.
1. Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Eine Muffinsform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen und nochmals 2 Minuten rühren.
3. In einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Natron vermengen. Die Mehlmischung dann abwechselnd mit der lavendelaromatisierten Milch zu der Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und nur noch kurz vermengen.
4. Den Teig in die vorbereiteten Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

* diesen Vorgang am besten für die 120 ml für den Muffinsteig und den 25 ml für das Frosting zusammen machen und zum Verwenden dann einfach entsprechend abmessen.

Für das Frosting den Puderzucker sieben und mit der zimmerwarmen, weichen Butter sowie 25 ml lavendelaromatisierter Milch aufschlagen. Je länger man schlägt, desto heller und fluffiger wird das Frosting. Ggf. mit einigen Tropfen roter und blauer Lebensmittelfarbe pastelllila einfärben.
Die gebackenen, abgekühlten Muffins nun entweder mit dem Frosting bestreichen oder das Frosting in einen Spritzbeutel (z.B. mit Sterntülle) füllen und einen Tuff auf die Muffins spritzen. Kühl stellen.

Zubereitung der Macarons:
1. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
2. Den Zucker (gesiebt) nach und nach einrieseln lassen und weiter schlagen, bis die Masse schön glänzt.
3. Die Mandeln und das backpulver sowie ggf. Lebensmittelfarbe dazugeben und unterrühren.
4. Baiser-Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und mit ausreichendem Abstand Kreise von etwa 4 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
5. Im Backofen bei 100°C 12-15 Minuten backen und auf dem Blech auskühlen lassen.
6. Nachdem die Macaron-Schalen abgekühlt sind, werden sie gefüllt bzw. bestrichen. Es kann entweder eine Schokosahne sein, eine Füllung aus Mascarpone, Quark und frischen (pürierten) Himbeeren oder, wie bei mir diesmal, Lavendelfrosting. Da ich meine Muffins nicht völlig mit dem Frosting eingestrichen, sondern nur "Tuffs" aufgespritzt habe, war noch genug Masse übrig, um meine Macarons damit zu bestreichen. Danach werden nur noch immer zwei Teile zusammengesetzt und schon sind sie fertig.

Sehen sie nicht herzallerliebst aus? Ich muss sie unbedingt noch einmal machen- nächstes Mal mit Schokomoussefüllung und Himbeer-Mascarpone-Füllung.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Himberry-Muffins

Ich mag Obst in Kuchen nicht allzu gerne. Kirschen im Schokokuchen sind da eigentlich eine Ausnahme. Sonst ziehe ich Früchten eigentlich immer Schokolade vor. Diese Beeren-Muffins haben mich aber überzeugt. Sie sind schön fluffig, nicht zu süß und irgendwie sommerlich (anders als das derzeitige Wetter). Man kann auch jede andere Beerensorte oder auch gemischte Beeren verwenden. Und wer so gar nicht auf Schokolade verzichten mag, kann etwas gehackte weiße Schokolade zu den Himbeeren im Teig gesellen oder Erdbeeren von Zartbitterschokidrops Gesellschaft leisten lassen. Ich habe mich diesmal aber für die schlichte, rein beerige Variante entschieden.


Zutaten:
250 g Himbeeren
100 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz 
150 ml Buttermilch

Zubereitung:
0. Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. 2 Muffinsbleche fetten oder mit Papierförmchen auslegen.
1. Die (weiche) Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Nacheinander die beiden Eier dazu geben und schließlich den Vanille-Exkrakt.
2. In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz Backpulver und Natron vermengen. Durch ein Sieb nach und nach im Wechsel mit der Buttermilch zu de Butter-Zucker--Mischung geben und nur so lange rühren, bis sich alles gerade so verbunden hat.
3. Die Beeren evtl. grob hacken (je nach Sorte) und zügig unter den Teig heben.
4. Den Teig in vorbereitete Muffinsförmchen füllen und bei 170°C Umluft 20-25 Minuten backen. 
Beerigen Appettit wünsche ich euch!



Oreo-Pops mit
Frischkäse-Erdbeermus-Füllung


Zutaten:

1 Packung Oreo-Kekse
50 g Frischkäse
50 g Erdbeermus
100 g Kuvertüre nach Wahl (Vollmilch, Zartbitter oder weiß)
2 EL gefriergetrocknete Erdbeeren

Zubereitung:
genau wie hier, zum Schluss einfach die gefriergetrockneten Erdbeeren gehackt auf die noch flüssige Kuvertüre streuen







Erdbeer-Baisers


Zutaten:
2 Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
125 g feiner Zucker
2 EL Erdbeermus (ohne Kerne)
Zuckerperlen

Zubereitung:
1. Die Eiweiße mit dem Salz in einem hohen Rührbecher steif schlagen.
2. Nach und nach den Zucker einrieseln alssen. Einige Minuten weiter rühren, bis eine glänzende Masse entstanden ist. Dann das Erdbeermus flüchtig unterheben.
3. Die Baiser-Masse in einen Spritzbeutel mit Loch- oder Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in genügendem Abstand kleine Tupfen spritzen. Diese nach Belieben mit Zuckerperlen bestreuen.
4. Die Baisers im vorgeheizten Ofen bei 100°C Umluft ca. 45-60 Minuten backen.


Wem die kleinen Kerlchen so pur zu süß sind, aknn sie wunderbar zerbröseln und als knuspriges Topping auf ein beeriges Dessert streuen!