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Sonntag, 28. Oktober 2012

Kürbiskuchen mit Nüssen und Schokolade
Pumpkin Cake with Hazelnuts and Chocolate

Verzeiht den unschönen Hinter-/Untergrund:
der Kuchen musste zum schnelleren Abkühlen auf den Balkon ;-)

Zutaten für eine 26-er Springform 
(Ingredients for a 26 springform pan):
275 g weiche Butter (butter, softened)
200 g weißer Zucker (caster sugar)
40 g brauner Rohrohrzucker (brown sugar)
4 zimmerwarme Eier (eggs, at room-temperature)
1 Päckchen Vanillezucker (sachet vanilla sugar)
1 TL Vanille-Extrakt (1 teaspoon vanilla)
100 g gemahlene Haselnüsse (ground hazelnuts)
225 g Weizenvollkornmehl (whole wheat flour)
1 gestrichener Teelöffel gemahlener Zimt (1 teaspoon ground cinnamon)
1 Prise gemahlene Nelke (pinch of ground cloves)
1 Prise gemahlener Ingwer (pinch of ground ginger)
300 g Butternusskürbis, geschält (butternut squash, peeled)
180 g Halbbitterschokolade (semi-sweet chocolate)

Zubereitung:
0. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.
Preheat oven to 170°C. Line the bottom of a springform pan with parchment paper and butter the sides.
1. Den Kürbis fein raspeln. Die Schokolade grob hacken.
Finely grate the butternut squash. Chop the chocolate roughly.
2. Das Mehl mit den Nüssen, den Gewürzen und dem Backpulver vermengen.
Combine flour, nuts, spices and baking powder.
3. In einer separaten Schüssel die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, den Eiern und dem Vanille-Extrakt schaumig schlagen. Anschließend abwechselnd die Mehlmischung und den geriebenen Kürbis unterrühren (am besten geht das mit einer Gabel oder einem Teigschaber). (Achtung: Nur so lange rühren, bis alles sich gerade so verbunden hat!). Zum Schluss die Schokolade unterheben.
In a separate bowl, whisk butter, sugar, vanilla-sugar, eggs and vanilla. Then add in the flour mixture and the pumpkin (I used a fork, but a dough scraper works also great). Don't over-mix! Finally fold in the chocolate.
4. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen ca. 45-50 Minuten backen. Nach dem Auskühlen nach Belieben mit (evtl. eingefärbtem) Schokoguss glasieren und verzieren.
Pour the batter into the prepared tin, smooth and bake for about 45-50 minutes. Let cool on a wire rack and decorate with melted chocolate, if you wish.

Dieses Rezept ist angelehnt an dieses Rezept von chefkoch.de.

Sonntag, 8. April 2012

Bananenbrot mit Hefe


Zutaten:
250 g weiche Butter
175 g Zucker (evtl anpassen an den Reifegrad der Bananen)
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
3 große, reife Bananen
100 ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
400 g Mehl
gehackte Walnüsse nach Belieben

Zubereitung:
0. Den Ofen auf 150°C Umluft mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenbckform ausfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
1. Die Butter mti dem Zucker und den Eiern aufschlagen und einige Minuten rühren.
2. Die Bananen schälen und mit einer Gabel zermatschen. Zu der Butter-Zucker-Eier-Mischung geben und unterrühren.
3. Das Mehl dazu sieben, die Hefe beifügen und die Milch dazu schütten. Alles KURZ miteinander vermengen.
4. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, glatt streichen und ca.1 Stunde backen (Garprobe).

Das Bananenbrot, welches eher ein Kuchen ist, aknn entweder so "pur" oder mit Marmelade oder Nutella gegessen werden. Oder man überzieht es mit Kuvertüre oder einem Frischkäse-Frosting. Guten Appettit!

Montag, 2. April 2012

"Death by Chocolate"

Vor 6 Jahren haben Nina und ich Max zum Geburtstag eine "Death by Chocolate-Torte" gemacht. Nun habe ich anlässlich des 18. Geburtstages meiner Schwester das Rezept gesucht und bei "chefkoch" gefunden und nachgebacken. Ich habe mich sogar fast ganz an das Rezept gehalten :-) (meine Änderungen habe ich unten vermerkt). Ich fand die Torte aber irgednwie nicht halb so lecker wie "damals", kann aber nicht genau sagen, woran es liegt. Vermutlich hatte ich sie einfach so überirdisch in Erinnerung, dass sie da einfach nicht drankommen konnte... Ich fand sie auch reichlich herb und würde daher nächstes Mal einen Teil der Schokolade durch Vollmilchchoki ersetzen. Das ist aber natürlich Geschmackssache.
Und VORSICHT: Sie ist wirklich tödlich! Wenn man mehr als eins sehr, sehr schmales Stück davon auf einmal verdrückt, wird man vermutlich wirklich tot umfallen. Selbst ich habe nicht mehr als das geschafft und das will etwas heißen...


Hier also das Rezept, wie ich es bei chefkoch.de gefunden habe*:

*Meine Vorschläge für leichte Änderungen:
- 1 TL Vanille-Extrakt ergänzen
- 2 EL Zucker weniger nehmen
-1/4 TL Natron ergänzen
-Cremefine zum Schlagen statt Sahne nehmen
-Backofentemperatur reduzieren (auf 160°C)
Zutaten für eine 26-er Springform:
300 g Butter
300 g Zartbitter-Schokolade
5 Eier
5 EL Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
400  Sahne
400 g Halbbitter-Kuvertüre
30 g Butter

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen, Springform mit Backpapier auslegen, ev. mit Kakaopulver ausstreuen.
Butter schmelzen, Schokolade grob hacken, mit der Butter verrühren und bei geringer Hitze zerlassen. Eier, Zucker und Salz schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und mit der flüssigen Schokobutter unter die Eiercreme ziehen. Masse in die Springform füllen, glatt streichen, bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen, auskühlen lassen.
Für die Creme und Glasur die Sahne bei schwacher Hitze warm werden lassen, Kuvertüre in Stücke teilen und in der Sahne schmelzen lassen. Schokosahne halbieren und in einer Hälfte die Butter schmelzen lassen.
Kuchen und Cremes über Nacht ruhen lassen, Cremes im Kühlschrank.
Kuchen 1 oder 2x durchschneiden, Schokosahne ohne Butter aufschlagen, auf den/die Böden streichen, den übrigen Boden darauf setzen. Die Schokosahne mit der Butter sanft bis zur Streichfähigkeit erwärmen, Kuchen rundherum einstreichen, noch einmal mindestens 2 Stunden kühl stellen.


































Samstag, 10. März 2012

Oreo-Cheesecake

Obwohl ich Oreo-Kekse nicht einmal besonders gerne mag, hatte ich plötzlich eine enorme Lust, welche zu kaufen und mit ihnen zu backen :-) Als Erstes ist ein Oreo-Cheesecake in meiner Küche entstanden, was schlichtweg daran liegt, dass ich viel Frischkäse hier hatte, der weg musste.
Ich habe einen kleinen Kuchen machen wollen, damit er schnell aufgegessen ist und ich den nächsten Kuchen backen kann. Daher ergibt das Rezept einen kleinen Kuchen für eine 18-er oder 20cm Springform. Für eine 26-er Form das Rezept einfach verdoppeln.


Zutaten für eine 20 cm-Springform (Ingredients for a 20 diameter tin):
Für den Boden (For the base):
12 Oreo-Kekse
1 EL flüssige Butter (1 tablespoon butter, melted)

Für die Fülllung (For the filling):
450 g Frischkäse natur (cream-cheese)
1 Päckchen Vanillezucker (1 sachet vanilla sugar)
100 g Zucker (caster sugar)
2 TL Vanilleextrakt (1 teaspoon vanilla)
2 EL Speisestärke (2 tablespoons cornstarch)
3 Eier (eggs)
3 Oreo-Kekse, grob gehackt (Oreo cookies, roughly chopped)

Zubereitung:
0. Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und am Rand fetten. Den Ofen auf 150°C vorheizen.
1. Die Oreo-Kekseportionsweise nebeneinander in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen, evtl. ein Küchentuch darüberlegen (damit der Beutel nicht so schnell einreißt) und mit einem Nudelholz so lange darüber fahren, bis die Kekse fein zerkrümelt sind. Die geschmolzene Butter dazu gießen und aus den Keksbröseln und der Butter mit den Händen einen Teig kneten. Diesen auf den Boden der vorbereiteten Springform drücken und kühl stellen.
2. Für den Teig den Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt mit dem Mixer auf höchster Stufe mind. 3 Minuten aufschlagen. Dann nacheinander die Eier, das Eigelb, Mehl und Sahne hinzufügen und auf niedriger Stufe alles unterrühren.
3. Die Hälfte dieser Füllung auf den Keksboden geben. Darauf die meisten der grob gehackten Oreo-Kekse geben und auf dieser Schicht die restliche Frischkäsemasse verteilen und glatt streichen. Die zurück behaltenen Oreo-Stückchen darauf streuen und den Kuchen bei der angegebenen Termperatur ca. 50 Minuten backen. Ggf. mit Alufolie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. In der Form auskühlen lassen und bis zum Servieren kühl lagern.

Montag, 16. Januar 2012

Zitronen-Blaubeer-Kuchen/
Lemon and Blueberry Cake


 Zutaten für 1  Guglhupf- oder Kranzform:
3  Eier Größe L
1 1/3 Cups Zucker
1/2 Cup zimmerwarme Butter
200 g fettarmer Joghurt
1/2 Cup fettarmer Frischkäse
1/4 Cup frisch gepresster Zitronensaft
Abrieb einer halben Zitrone
2 TL Vanille-Extrakt
3 Cups Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 Cups frische oder TK-Blaubeeren

Zubereitung:
0. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Eine Guglhupf- oder Kranzform einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
1. Die zimmerwarme Butter mit dme Zucker, FRischkäse und Joghurt mit dem Schneebesen ca. 4-5 Minuen verrühren. Ein Ei nach dem anderen dazu geben und nochmals gut verrühren.
2. Das Mehl in einer separaten Schüssel mit dem Natron und dem Backpulver vermischen. Durch ein Sieb zu der Butter-Zucker-Ei-Masse geben und kurz verrühren.
3. Den Zitronensaft, Zitronenabrief sowie die Vanille dazugießen und unterrühren. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Die allerbesten Schoko-Muffins/
Simply-the-Best-Chocolate Muffins

...habe ich heute Abend erfunden!
Eigentlich wollte ich einen Schoko-Napfkuchen backen, aber da mein Rezepte-Ordner im Schlafzimmer stand, wo meine Tochter geschlafen hat, die ich auf keinen Fall wieder wecken wollte, musste ich umdisponieren. Schon ewig war ich auf der Suche nach dem ultimativen Schoko-Muffin-Rezept und ich glaube, ich kann nun die Suche aufgeben :-)
So herrlich luftig, locker, weich und tief schoko-dunkel sind die Muffins geworden, dass ich kurzerhand das Schoko-Frosting, das ich eigentlich noch zur Verzierung machen wollte, weggelassen habe, weil sie so einfach schon perfekt sind. (Höchstens ein paar Schoko-Stücke im Teig oder eine dünne Glasur aus stinknormaler Kuvertüre könnten m.E. eine entsprechende Abänderung des Rezeptes rechtfertigen.)
... I have invented tonight!
I had planned on making a chocolate Bundt cake, but since my little daughter was sleeping in the room where I keep my recipe folder and I didn't have any intention of waking her up I had to extemporise and bake something else instead. For ages I've been looking for the perfect chocolate muffin recipe- so far without much success. Now I think I can end my search, as I've "invented" something that to me comes close to perfection :-). The muffins are fluffy, moist in texture, chocolaty but not too sweet, and have a wonderful dark-brown colour. The only thing I might change next time is add a few chocolate chunks. No frosting needed for these in my opinion!


Zutaten für 18 große Muffins (Ingredients for 18 large muffins):
1 Cup starker, abgekühlter Caro-Kaffee mit 1 TL darin aufgelöstem  Backkakao  
(1 Cup strong, cooled coffee substitue made from barley malt, plus 1 teaspoon dark cocoa)
1/2 Cup Sonnenblumenöl (sunflower oil)
2 TL Vanille-Extrakt (2 teaspoons vanilla)
1 Cup flüssiger, fettarmer Joghurt od. Buttermilch (fat-reduced yoghurt or buttermilk)
2 große Eier (2 large eggs)
2 Cups Zucker (caster sugar)
1 1/3 Cups Mehl (flour)
2 TL Natron (2 teaspoons baking soda)
1 TL Backpulver (1 teaspoon baking powder)
1 Prise Salz (pinch of salt)
3/4 Cup dunkler Kakao (dark, unsweetend cocoa powder)

Zubereitung:
0. Den Ofen auf 150° Umluft mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinsblech mit Papierförmchen auslegen oder die Vertiefungen einfetten.
Preheat oven to 150°C circulating air. Line a muffin tray with paper liners.
1. Die "nassen" Zutaten bis auf den Caro-Kaffee (Öl, Joghurt, Vanille-Extrakt, Eier) mit dem Zucker mit dem Schneebesen verrühren.
Combine all wet ingredients except the coffee substitute (oil, yoghurt, vanilla, eggs) and whisk until well combined.
2. Die "trockenen" Zutaten dazu geben (am besten durch ein Sieb). Den Caro dazu gießen und einmal kräftig verrühren, bis alles sich gut vermischt hat (nicht länger!).
Add the dry ingredients (preferably using a sifter). Pour in the coffee substitute and mix again until all is just well incorporated (not longer, though!).
3. Den Teig in die Förmchen füllen (bzw. gießen- die Masse ist sehr flüssig) und bei der angegebenen Temperatur auf der mittleren Schiene des Ofen gerade so lange backen, bis ein Zahnstocher sauber herauskommt. (Ich habe leider vor lauter Begeisterung vergessen, auf die Uhr zu schauen, aber es dürften so GROB 20 Min. gewesen sein).
Pour mixture into the prepared paper liners (yes, it's quite thin) and bake until a toothpick just comes out clean (due to my excitement about the result I forgot to stop the time, but it should have been ABOUT 20 minutes).

Sonntag, 27. November 2011

Tarte au chocolat et á l'orange

Meine neueste Eigenkreation:

Zutaten:
180 g Butter
180 g Zartbitterschokolade
140 g Zucker
4 Eigelb
4 Eiweiß
1 Prise Salz
2 EL dunkler Kakao
3-5 Tropfen kulinarische Essenz Orange von Tupper (oder Orangenaroma)
60 g gemahlene Mandeln
30 g Mehl

Zubereitung:
0. Den Boden einer 26-er Springform mit Backpapier auslegen. Die Ränder der Form etwas einfetten. Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.
1. Die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen (z.B. im Wasserbad oder in der Mikrowelle). Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Die Eiweiße in einem hohen Rührbecher steif schlagen.
3. In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker, Salz und dem Orangenaroma schaumig schlagen. Dann langsam unter weiterem Rühren die Schokoladen-Butter-Masse einfließen lassen.
4. Nun erst das Mehl und die gemahlenen Mandeln, dann den Kakao und schließlich das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und etwa 25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

Donnerstag, 8. September 2011

Zwetschgenkuchen

Die letzten 3 Wochen der Schwangerschaft sind fast angebrochen- und sollten da plötzlich die Heißhungerattacken doch noch losgehen? :-) Oder ist es einfach nur das windig-nasse Wetter mit den umherwehenden ersten bunten Blättern, das in mir Herbststimmung und damit Lust auf Obstkuchen geweckt hat? 
Jedenfalls hatte ich heute Abend plötzlich so Lust auf Zwetschgenkuchen, dass ich ganz spontan einen gebacken habe. Ich habe ziemlich improvisiert und herausgekommen ist dieses Rezept.
Mir ist der Kuchen einen Tick zu süß, aber das liegt wohl mit daran, dass das Obst wirklich extrem wenig Säure hatte und schon gut reif war. Nächstes Mal werde ich die Früchte vorher probieren und die Zuckermenge ggf. etwas anpassen. Ich persönlich bin darüber hinaus auch kein Streusel-Fan (erst recht nicht von so dicken Streuseln), aber für Max waren sie genau richtig so.
Should I really develop an ravenous appetite during these last 3 weeks of pregnancy? Or is it rather due to this windy, rainy, all in all autumny weather with the first coloured leaves falling from the trees that I was suddenly longing for fruit tarts? Anyways, last night I felt so much like damson plum cake that I made one right away. I used more or less what I had at hand and out came this recipe. Personally I find it a little too sweet, but I must admit that my plums were very ripe and sweet already. Next time I'll try them before and adjust the amount of sugar accordingly. What is more, I am not the greatest fan of streusel crumbles, especially not the big ones, but for Max they were perfect.


Zutaten für 1 26-er Springform:
150 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
ein paar Tropfen Butter-Vanille-Aroma
1 Ei
1 Eigelb
300 g Mehl
250 ml Milch
1 Tüte "backfeste Puddingcreme Vanille"
600 g Zwetschgen
etwas Zimt-Zucker (oder nur Zucker oder nur Zimt)

Zubereitung:
0. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Boden einer 26-er Springform mit Backpapier auskleiden und die Ränder einfetten.
1. In einem kleinen Topf die Butter zerlassen. Den Zucker einrieseln lassen und mit dem Schneebesen verrühren, Salz und Vanille-Aroma hinzufügen, ebenfalls unterrühren und dann beiseite stellen.
2. Die Zwetschgen waschen, abtrocknen, entkernen und halbieren.
3. In eine separate Schüssel das Mehl sieben. Das Ei, das Eigelb sowie die flüssige Butter-Masse dazu geben und mit einer Gabel (ich nehme dazu immer eine Gabel, sicher kann man aber auch die Knethaken eines elektrischen Handrührgerätes verwenden...) schnell zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Etwa 3/4 des Teiges mit den Händen auf dem Springformboden verteilen. Dabei einen ca. 1-2 cm hohen Teigrand hochziehen.
5. Die Puddingscreme nach Packungsanweisung in einem Rührbecher zubereiten (dazu einfach das Pulver in die Milch schütten und 1 Minute mit dem Schneebesen verrühren). Die Creme sofort auf dem Boden verteilen und etwas glatt streichen.
6. Die Zwetschgen mit der Schnittseite nach oben dachziegelartig von außen nach innen auf der Puddingcreme verteilen. Nach Belieben und je Süße der Früchte mit etwas Zucker, Zimt oder Zimt-Zucker bestreuen.
7. Aus dem übrigen Teig Streusel zupfen und diese auf den Zwetschgen verteilen.
8. Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 45-55 Minuten backen. In der Form vollständig auskühlen lassen. Hmmm! Mit Sahne, Vanille-Sahne oder auch -eis oder -soße servieren.


Freitag, 26. August 2011

Schokoladen-(Aprikosen)-Tarte

Diese Tarte habe ich nun schon zwei Mal gebacken und beide Male war sie absolut köstlich! Eigentlich sieht das Rezept vor, sie waagerecht zu halbieren und mittig mit warmer Aprikosenmarmelade zu bestreichen, aber da sie recht flach ist, war es mir zu riskant, sie durchzuschneiden. Gecshmeckt hat sie auch so vorzüglich!




Zutaten:
180 g Butter
180 g Zartbitterschokolade
140 g Zucker
4 Eigelb
4 Eiweiß
1 Prise Salz
2 TL Vanille-Extrakt
60 g gemahlene Mandeln
30 g Mehl
100 g Aprikosenmarmelade

Zubereitung:
0. Den Boden einer 26-er Springform mit Backpapier auslegen. Die Ränder der Form etwas einfetten. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
1. Die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen (z.B. im Wasserbad oder in der Mikrowelle). Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Die Eiweiße in einem hohen Rührbecher steif schlagen.
3. In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker, Salz und Vanille-Exkrakt schaumig schlagen. Dann langsam unter weiterem Rühren die Schokoladen-Butter-Masse einfließen lassen.
4. Nun erst das Mehl und die gemahlenen Mandeln, schließlich das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und etwa 25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.
(5. In einem kleinen Topf unter stetigem Rühren langsam die Marmelade erwärmen. Den Kuchen einmal längs durchschneiden und die Marmelade mit einem breiten Messer auf dem unteren Boden gleichmäßig verstreichen. Den zweiten Kuchenteil wieder aufsetzen und bis zum Servieren kühl lagern.)

Mittwoch, 10. August 2011

Johannisbeerkuchen/
Red Currant Cake

Der Schwiegervater kommt ab morgen mit Anhang zu Besuch und da muss es natürlich Kuchen geben. Noch ist er (also der Kuchen...) zum Auskühlen in der Form; später folgen dann weitere Fotos!

Zutaten für eine 26-er Springform:
125 g weiche Margarine
1 Ei
75 g Zucker
125 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse
---------------------------------------------
75 g Zucker
3 Eigelb
90 g Zucker
1 Prise gemahlene Bourbon-Vanille
150 g saure Sahne
50 g Frischkäse natur
2 EL Speisestärke
3 Eiweiß
500 g rote Johannisbeeren

Zubereitung:
0. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine Springform einfetten.
1. Zunächst aus den über dem Strich angegebenen Zutaten einen Rührteig herstellen. Diesen in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten vorbacken.
2. In der Zwischenzeit die 3 Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Bourbon-Vanille, saure Sahne und Frischkäse unterrühren, schließlich auch die Speisestärke.
3. Die 3 Eiweiß in einem hohen Rührbecher steif schlagen.
4. Die Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und dann mit Hilfe einer Gabel von den Reeben streichen.
5. Den Eischnee und die Beeren nun mit einem Teigschaber vorsichtig unter den Teig heben. Die Masse auf dem vorgebackenen Rührteigboden vertreichen und das Ganze weitere 25-30 Minuten backen. Den Kuchen vollständig in der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreut, am besten gut gekühlt, servieren.

Dienstag, 19. Juli 2011

Kastenkuchen-Käsesahne-Brownies/
Loaf Pan Cream-Cheese Brownies

Ich liebe Brownies, Max liebt Käsekuchen. Ergo wären diese Käsesahne-Brownies eigentlich der perfekte Familienkuchen für uns. Schade nur, dass er heute verschenkt wird... Mal sehen, vielleicht mopse ich uns vorher jedem eine kleine Scheibe :-)
I love brownies, Max loves cheesecake. So this would make a perfect family cake for us. What a pity this one is going to be given to someone else tonight! Well, maybe I'll steal a slice or two before :-)


bei mir ist der Marmorier-Effekt leider misslungen :-(

Zutaten für den Brownie-Teig  
(Ingredients for the brownie batter):
100 g Zartbitterschokolade (dark chocolate)
100 g Butter (butter)
2 Eier (eggs)
150 g Zucker (caster sugar)
100 g Mehl (all-purpose flour)
1 TL Vanille-Extrakt (1 teaspoon vanilla-extract)
1 Prise Salz (pinch of salt)

Zutaten für den Käsesahne-Teig
(Ingredients for the cream-cheese topping):
50 g weiche Butter (butter)
150 g Frischkäse (cream-cheese)
80 g Zucker (caster sugar)
2 Eier (eggs)
40 g Mehl (all-purpose flour)

Zubereitung:
1. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 160° Umluft mit Ober-/Unterhitze vorheizen.
Line a loaf tin with parchment paper. Preheat oven to 160°C circulating air.
2. Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle unter stetigem Rühren schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Melt chocolate and butter together (double-boiler method or microwave), stirring constantly. Set aside to cool a little.
3. Dann den Zucker, das Salz und den Vanille-Extrakt mit einem Schneebesen unterrühren, dann ein Ei nach dem anderen, zum Schluss das Mehl. Nicht zu lange rühren, sondern wirklich nur so lange, bis alle Zutaten sich gleichmäßig verbunden haben. Den Brownie-Teig in die Form gießen und glatt streichen.
Add the sugar, salt, and vanilla  and combine all, preferably using a wire whisk. Then add in one egg at the time, mix again. Finally sift in the flour and stir until well combined, not longer. Pour brownie batter into prepared tin.
4. Für den Käsesahne-Teig die weiche Butter mit dem Frischkäse, dem Zucker und den Eiern mit dem Schneebesen verrühren, zum Schluss das Mehl unterrühren. Die Masse auf den Brownie-Teig gießen. Mit einer Gabel die beiden Teige wie bei einem Marmorkuchen "verwirbeln", so dass später eine schöne Marmorierung zu sehen ist.
For the cream-cheese topping mix the (soft) butter with the cream-cheese, sugar and eggs. Last but not least sift in the flour, too, and stir until well combined. Then pour mixture over brownie batter. Using a fork, "whirl" both batters like you do with a marble cake.
5. Die Form in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 25-35 Minuten backen. (Der Teig sollte noch weich sein, eine Garprobe darf nur gerade so bestanden werden!). In der Form auskühlen lassen und dann den Kuchen samt Backpapier herausnehmen, vom Papier lösen und in Scheiben schneiden.
Place tin in preheated oven and bake for 25-35 minutes or until a toothpick JUST comes out clean. Let cool in tin, then take out the brownies with the parchment paper. Remove parchment paper and cut brownies into slices.

Sonntag, 10. Juli 2011

schnelle Brownies ohne Schokolade

Meine Schwägerin hat mich auf dieses Rezept von chefkoch.de verwiesen. Ich muss zugeben, dass es beim Lesen nicht so doll klang (Brownies OHNE Schokolade? Hallo?!), ich es aber gerade auf Grund der Einfachheit und Schnelligkeit einfach probiert habe, während ich Rosamunde Pilcher geguckt habe.
Ich habe das Rezept dabei nur marginal abgewandelt.
Fazit: Die Brownies waren (in meiner Form) nach knapp 20 Minuten noch so richtig schön "fudgy", fast flüssig. Mit Sahne mit einigen TK-Blaubeeren darin schmecken sie warm herrlich! Wer den Teig etwas deutscher=garer haben möchte, lässt die Brownies entsprechend länger im Ofen.
Das wird sicher nicht mein Lieblings-Brownie-Rezept (dafür fehlt der Pfiff und ist mir auch nicht schokoladig genug), aber wenn's mal schnell gehen muss, ist es sicher eine Alternative!
Also danke, Nele, für den Tipp!



Zutaten für 1 rechteckige Auflaufform (ich habe die kleine Glasform von IKEA genommen):
250 g Butter
300 g Zucker (ich habe 200g weißen, 100 g braunen genommen)
4 Eier
1/4 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
1 Prise Salz
100 g dunkler Backkakao
125 g Mehl
100 gehackte Walnüsse oder Mandeln

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 175° vorheizen. Eine Backform fetten.
2. Die Butter in einem ausreichend großen Topf zerlassen. Denn zuerst den Zucker, das Salz und das Aroma, dann alle anderen Zutaten dazu geben und verrühren. Die Masse in die Form gießen und ca. 20 Minuten backen.

Freitag, 1. Juli 2011

Red Velvet Cake II


  ... und wieder nicht richtig rot!!!
Gerade backen ein großer und ein paar kleine Red Velvet-Kuchen, die mal wieder überhaupt nicht richtig rot geworden sind (deutsche Lebensmittelfarbe- viel zu wenig Chemie!), aber hoffentlich trotzdem schmecken werden. Wenn die kleine Schwester in 1 Jahr USA doch tatsächlich kein einziges Mal Red Velvet Cake kennen gelernt und gegessen hat, wird es höchste Zeit, dass sie das morgen auf ihrer Willkommens-Party hier nachholt!

hier die Kleinen
Geschmacksprobe bestanden! Farbprobe nicht...
Morgen Früh kommt dann das Verzieren...
Es soll eine große amerikanische Flagge aus weißem Frosting, Him-, Johannis- und Blaubeeren werden. Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das gedacht habe. Wahrscheinlich rennt mir aber wieder die Zeit davon und ich muss auf gekaufte rote Zuckerrosen zurückgreifen.

Nachtrag vom 02. Juli:
Zu den Zuckerrosen musste ich zwar nicht greifen, aber so akkurat habe ich die amerikanische Flagge dann aus Zeitgründen doch nicht mehr gemacht. Trotzdem erkennt man, was es sein soll und es sind so wenigstens ein paar Vitamine dabei :-)





Samstag, 25. Juni 2011

"Gesunder Reste-Kuchen"/
"Healthy Leftover Cake"

Dieser Kuchen ist heute Abend absolut "frei nach Schnauze" aus so ziemlich alledem, was ich noch an Resten herumliegen hatte, entstanden. Ich hoffe, dass die Maßangaben in etwa stimmen, da ich während des Backens nur grob nachgemessen habe.
Der Geschmackstest kommt erst morgen Früh zum Sonntagsfrühstück -wir werden berichten!
Test-Bericht: Gerade zum Frühstück ist dieser Kuchen wirklich lecker mit dem Obst und den Haferflocken. Wenn man dann noch etwas übrig gebliebenes Vanille- oder Frischkäse-Frosting darauf schmiert, ist er zwar nicht mehr ganz so gesund, aber (für Süßmäuler) noch leckerer :-)
Fazit: Ich würde diesen Kuchen nicht unbedingt für die Kaffeetafel backen, aber er gibt ein tolles Resteverwertungsfrühstück ab!


Zutaten
80 g* brauner Zucker
50 g* weißer Zucker
2 Eier
2 gehäufte EL weiche Butter
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
ein paar Tropfen Rumaroma
1/4 TL Zimt
1 1/2 Äpfel
Saft 1/2 Zitrone
2 reife Bananen
100 ml Milch
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g kernige Haferflocken
50 g gehackte (Hasel-)Nüsse
1 1/2 EL dunkler Backkakao

*Evtl. kann man weniger Zucker nehmen, je nach Reifegrad der Bananen. Oder ein Teil des Zuckers kann durch Agavendicksaft ersetzt werden.

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. In einer kleinen Schüssel mit dem Saft der halben Zitrone beträufeln und beiseite stellen.
2. Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Butter-Vanille-Aroma, dem Rumaroma und dem Zimt verrühren, dann die Eier nacheinander dazu geben und alles schaumig rühren.
3. In einem Rührbecher die geschälten und in Scheiben geschnittenen Bananen zusammen mit der Milch pürrieren. Zu der Butter-Zucker-Masse geben und alles gut verrühren.
4. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Haferflocken vermischen.
5. Die trockenen Zutaten nun nach und nach zu der flüssigen Masse geben und verrühren. Die gehackten Nüsse und die Äpfel (den Saft vorher grob abschütten) unterrühren. Den Teig halbieren.
6. Unter die eine Teighälfte den Kakao sieben und unterrühren.
7. Eine Backform fetten und mit Mehl bestäuben und die beiden Teigsorten nun wie bei einem Marmorkuchen abwechselnd Kleksweise in die Form geben.
8. Bei 160°Umluft (ca. 35-45 Min.-habe leider mal wieder nicht auf die Uhr geguckt...) backen (Garprobe). Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 11. Juni 2011

Blaubeerkuchen/
Blueberry Cake

Zutaten für den Kuchen (Ingredients for the cake):
350 g weiche Butter (butter, softened)
350 g Zucker (caster sugar)
6 Eier (eggs)
3 TL flüssiger Vanille-Extrakt (3 teaspoons vanilla-extract)
450 g Mehl (all-purpose flour)
2 TL Backpulver (2 teaspoons baking powder)
2 TL Natron (2 teaspoons baking soda)
300 ml saure Sahne (soured cream)
400+200 g frische Blaubeeren (fresh blueberries)
Zutaten für das Frosting (Ingredients for the Frosting):
500 g Puderzucker (icing-sugar)
160 g weiche Butter (butter,softened)
50 ml Milch (milk)
1 TL Vanille-Extrakt (1 teaspoon vanilla extract)

Zubereitung (Instructions):
1. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Eine große Kranzform ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Preheat the oven to 170°C circulating air. Grease a Frankfurt ring mould.
2. In einer großen Schüssel die weiche Butter schaumig schlagen. Zuerst unter Rühren den Zucker einrieseln lassen, dann nach und nach die Eier eines nach dem anderen unterrühren. Schließlich den Vanille-Extrakt unterrühren.
In a large bowl, mix the softened butter with the sugar. Add in one egg at the time, then add the vanilla and continue mixing until all is combined well.
3. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron gut vermischen (am besten alles durch ein Sieb geben). Etwa die Hälfte der Mehl-Mischung in den Teig einrühren. Dann die saure Sahne unterrühren und schließlich den Rest Mehl dazu geben. So lange verrühren, bis alles gut vermischt ist.
In a separate bowl, mix flour, baking powder and soda, using a sieve. Add about half of the flour-mixture to the butter-sugar-egg-mixture and stir well. Pour in the soured cream and then the rest of the flour. Mix well, but don't overbeat as you want the batter to be fluffy.
4. 400 g der Blaubeeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben und den Teig sofort in die vorbereitete Form füllen. (Die Form sicherheitshalber auf ein Backblech stellen- die Teigmenge ist so groß, dass der Kuchen unter Umständen "überlaufen" kann, wenn er zu sehr aufgeht.). Bei der angegebenen Temperatur etwa 75 Minuten (Garprobe!)backen, evtl. gegen Ende die Tempereatur etwas herunter stellen, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. Den Kuchen vollständig in der Form auskühlen lassen.
Carefully fold in 400 g blueberries and immediately pour the batter into the prepared tin (place tin on a baking tray as the batter might overflow a little). Bake for  about 75 minutes or until a toothpick just comes out clean (if the cake is getting too dark on the top, turn down the oven temperature for the last minutes). Let cake cool completely in the tin.
5. Für das Frosting den Puderzucker zu der weichen Butter in eine Schüssel sieben und mit dem elektrischen Handmixer kurz verrühren. Dann langsam die Milch und den Vanille-Extrakt dazugießen und nochmals verrühren. Wenn sich alle Zutaten gut verbunden haben, auf der höchsten Stufe des Mixers mind. 5 Minuten aufschlagen. 
(Je länger man das Frosting mixt, desto heller und fluffiger wird es.)
For the frosting, sieve the icing-sugar into a bowl and add the melted butter. Using an electric mixer, mix on low speed until evenly incorportated. Then pour in the milk and the vanilla and mix again. Turn mixer on high speed and whisk mixture for at least 5 minutes. (The longer you mix, the lighter and fluffier your frosting will become.)
6. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stellen und von oben und von allen Seiten* mit dem Frosting bestreichen und mit den restlichen Blaubeeren bestreuen. Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben und bis zum Servieren kühl stellen.
Place cake on a cooling rack and spread frosting on all sides. Drop the leftover blueberries on top and dust with additional icing-sugar, if you like. Refridgerate until served.
*Ich persönlich finde es viel zu süß, wenn der gesamte Kuchen mit dem Frosting bestrichen wird und würde daher nur etwa 3/4 des Frostings benutzen und nur von oben glasieren. Der Rest Frosting hält sich im Kühlschrank einige Tage und kann dann für Muffins verwendet werden. Oder man macht eben von vorneherein weniger :-)
*Personally, I find the frosting rather sweet and could very well enjoy the cake well without any frosting. If you still want to use frosting, which makes the cake look much nicer, of course, you might want to use only 3/4 of the amount suggested here. Frosting leftovers can be stored in an airtight container in the refridgerator for a few days and can, for instance, be spread on muffins or other cake (leftovers) you might have.




Dienstag, 15. Februar 2011

Aprikosen-Marzipan-Schichttorte


Das Rezept für diese leckere Torte habe ich von hier: Nachdem Anke diese Torte neulich anlässlich einer Baby-Party gemacht hatte, musste ich sie nachbacken. Sie ist dieses Jahr der erste Bestandteil meines Geburtstagskuchen-Buffets.

Außerdem habe ich eine Tiramisu-Torte gemacht. Hier habe ich auf eine Backmischung zurückgegriffen (welche ich leicht abgewandelt habe), weil es mir einfach zu viel geworden wäre, neben einem "Auftragskuchen" für eine Kollegin am Samstag, dem Mittagessen und der Kaffeetafel für 9 Personen am Sonntag und einem Frühstücksbufett für das Kollegium und Kuchen für die Kinder in der Schule am Montagmorgen noch etwas allzu Aufwändiges zu machen.
Eigentlich wollte ich ja SO gerne ein paar tolle Valentins-Rezepte ausprobieren, aber dafür war leider keine Zeit mehr :-(
Naja, schmecken tut dieses Exemplar jedenfalls auch vorzüglich. Und das ist ja auch nicht unwichtig.

Sonntag, 16. Januar 2011

Spanischer Apfelkuchen/
Spanish Apple Cake

Äußerlich unscheinbar ist dieser Kuchen, aber bekanntlich zählen ja die inneren Werte :-) Diesen Kuchen habe ich früher sehr häufig gebacken, aber irgendwie ist er in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten. Heute habe ich ihn aber einmal wieder gemacht (für das Kollegium morgen, wie auch ein Faule-Weiber-Kuchen). Hier ist das Rezept:
I used to make this cake a lot, but for some reason I forgot about it these past few years. Today I made it again, though, and here's the recipe:


 Zutaten (Ingredients):
4 kleinere feste, säuerliche Äpfel (4 small apples, preferably sour ones)
1/2 Fläschchen Rumaroma (rum flavouring)
200 g Zucker (200 g caster sugar)
1 Päckchen Vanillezucker (1 sachet vanilla sugar)
200 g Butter oder Margarine (200 g butter or margarine)
4 Eier (4 eggs)
125 g gemahlene Nüsse (125 g ground hazel nuts)
2 EL ungesüßter Kakao (2 tablespoons dark, unsweetened cocoa powder)
200 g Mehl (200 g all-purpose flour)
1 TL Zimt (1 teaspoon cinnamon)
1 TL Backpulver (1 teaspoon baking powder)

Zubereitung (Instructions):
1. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. 50 g Zucker dazugeben und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
Pell apples and cut into small chunks.  Add 50 g sugar and set aside for 1 hour.
2.  Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Eine Springform auf dem Boden mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.
Preheat the oven to 170°C. Line the bottom of a springform tin with parchment paper and grease the sides. 
3. In einer Schüssel die weiche Butter mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker und den Eiern schaumig schlagen. Den Zimt, das Kakaopulver und die Nüsse dazu geben und verrühren. Das Rumaroma hinzufügen und schließlich das Mehl und das Backpulver esslöffelweise durch ein Sieb hinzufügen und gut verrühren.
In a bowl, mix butter or margarine, eggs, rest of the sugar and vanilla sugar until foamy. Then add the cinnamon, rum flavouring, cocoa and ground nuts and mix again. Finally sift in the flour and baking powder, one tablespoon at a time. Continue mixing until all is well-combined.
4. Die Äpfel durch ein Sieb geben, so dass der ausgetretene Fruchtsaft aufgefangen wird. Die Äpfel unter den Teig heben.
Put the apples in a sieve so that the juice that has been produced will not go into your batter. Fold the apple chunks into the batter.
5. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und bei der angegebenen Temperatur ca. 40 Minuten backen (Garprobe machen! Laut Rezept solle r angeblich 1 Std. backen, bei mir war er aber beriets nach knapp 40 Minuten gar...).
Pour batter into the prepared tin and bake for about 40 minutes (in the recipe it says 1 hour, but mine was already done after less than 40 minutes...).

Das Originalrezept sieht vor, den Kuchen nach dem Auskühlen mit einer Puderzuckerglasur sowie gehobelten Mandeln zu überziehen. Mir ist das zu süß, daher lasse ich ihn immer so oder bestäube ihn höchstens der Deko halber mit ein Wenig Puderzucker.

Freitag, 10. Dezember 2010

Bananen"brot" mit Frischkäse-Frosting/
Banana Loaf with Cream Cheese Frosting

Zu viele überreife Bananen haben sich hier bei uns angesammelt; und auch wenn Bananenbrot nichts wirklich Weihnachtliches ist, wäre es einfach zu schade, die Früchte verkommen zu lassen. Daher habe ich schnell ein einfaches Bananenbrot gebacken und es mit etwas Frischkäse-Frosting etwas "attraktiver" gemacht.
Quite a few over-ripe bananas have gathered in our kitchen. I admit banana loaf isnt't particularly "Christmassy", but I didn't want to waste the fruit. So I baked a quick banana bread in a loaf tin and frosted it with cream cheese frosting. 

Zutaten für 1 Kastenform (Ingredients for loaf tin):
200 g brauner Zucker (225 g brown sugar)
2 Eier (2 eggs)
200 g geschälte Bananen (200 g bananas, peeled)
280 Mehl (280 g flour)
1 TL Backpulver (1 teaspoon baking powder)
1 TL Natron (1 teaspoon bicarbonate of soda)
1 TL Zimt (1 teaspoon ground cinnamon)
1 Prise gemahlener Ingwer (pinch of ground ginger)
140 g weiche Butter (140 g butter, softened)
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300 g Puderzucker (300 g icing-sugar)
50 g weiche Butter (50 g butter, softened)
125 g Frischkäse, gekühlt (125 g cream cheese, cold)

Zubereitung (Instructions):
1. Den Ofen auf 170°CUmluft vorheizen. Eine Kastenform einfetten.
Preheat the oven to 170°C. Prepare a loaf tin by greasing it and dusting it with flour from the inside.
2. Die Eier mti dem Zucker mit dem Mixer schaumig rühren. Die Bananen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer verstampfen und dazu geben. Alles gut verrühren.
Put the sugar and eggs an an electric mixer with a paddle attachment and beat until well incorporated. With a fork, mash the bananas. Add o the mixture and mix well.
3. Nun das Mehl, Backpulver, Natron sowie die Gewürze (Zimt, Ingwer) dazu geben und wiederum gut verrühren, bis die trockenen Zutaten sich mit der flüssigen Ei-Masse gut verbunden haben. Zum Schluss die weiche/flüssige Butter dazu geben und diese ebenfalls gut  unterrühren.
Now add the flour, baking powder, soda and spices (cinnamon, ginger) to the egg-sugar mixture. Mix it thoroughly until all the dry ingredients have been incorporated into the egg mixture. Then pour in the melted butter and beat again until all the ingredients are well mixed.
4. Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und glatt streichen. Bei der angegebenen Ofentemperatur ca. 50 Minuten backen (Garprobe mit dem Zahnstocher machen!). Abkühlen lassen.
Pour the batter into the prepared laof tin and smooth over with a (palette) knife. Bake in the preheated oven for about 50 minutes, or until a toothpick come sout clean. Let the cake cool completely.
5. Für das Frischkäse-Frosting den Puderzucker mit der weichen Butter mit dem Mixer gut verrühren. Dann den Frischkäse auf einmal dazu geben. Nun auf höchster Stufe des Mixers weiterschlagen, bis die Masse weiche und fluffig wird (mind. 5 Minuten!). Das fertige Frosting auf das ausgekühlte Bananenbrot streichen, nach Wunsch mit gehobelter Schokolade verzieren und ggf. bis zum Verzehr kühl stellen.
For the cream cheese frosting, beat the icing-sugar and butter together with an electric mixer on medium speed until the mixture comes together. Add the cream cheese in one go and beta until it is well incorporated. Turn the mixer on medium-high speed. Continue beating until the frosting is light and fluffy (at least 5 minutes! Dontt overbeat, though- it can quickly become runny). Spread the frosting on the banana loaf and decorate with chocolate, if you like.

Samstag, 20. November 2010

Schwarzwälder Kirschtorte (alkoholfrei)


Zutaten:
für den Biskuit-Boden:
6 Eier (6 eggs)
250 g Zucker (250 g caster sugar)
6 EL Wasser (6 tablespoons hot water)
200 g Mehl (200 g flour)
75 g Speisestärke (75 g corn starch)
2 TL Backpulver (2 teaspoons baking powder)
50 g dunkler Kakao (50 g dark, unsweetend cocoa powder)

für die Füllung:
1 Glas Sauerkirschen (1 jar/800 g morello cherries)
25 g Speisestärke (25 g cornstarch)
etwas Kirschmarmelade nach Belieben (some cherry jam)
800 g Sahne/Cremefine zum Schlagen (800 g cream)
1 Päckchen Sahnesteif 
1 EL Zucker (1 teaspoon sugar)
Schokoladenraspel zum Verzieren (greated chocolate for decoration)

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine großer oder zwei kleine Springformen auf dem Bodne mit Backpapier auslegen, die Seiten fetten.
2. Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen.
3. In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und dem heißen Wasser schaumig schlagen.Dann das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver und den Kakao nach und nach dazu sieben und so lange weiter rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
4. Den Teig in die vrobereiteten Springformen geben und backen (große Springform ca. 40-45 Minuten, kleine Formen ca. 25 Minuten). Auskühlen lassen.
(Wenn ein großer Boden egbacken wird, muss dieser nach dem Abkühlen noch waagerecht durchgeschnitten werden.)
5. Die Kirschen abgießen, dabei den Saft auffangen. Die schönsten Kirschen für die Deko beiseite legen. In einer kleinen Schüssel die Speisestärke mit dem Zucker vermischen und mit etwas Kirschsaft glatt rühren. Den restlichen Saft zum Kochen bringen, die Speisestärke hineingeben und aufkochen lassen, alles klümpchenfrei mti dem Schneebesen verrühren und schließlich die Kirschen hineingeben.
6. Die Kirschmasse auf dem untersten Boden verteilen und vollständig auskühlen lassen.
7. Sahne mit Vanillezucker (und evtl. etwas Sahnesteif) steif schlagen.
8. Den oberen Boden auf die ausgekühlte Kirschmase aufsetzen, diesen mit Marmelade bestreichen. Nun die Sahne von allen Seiten auf der Torte verteilen und glattstreichen (am beten mti einem breitklingigen Messer). Mit Schokoraspeln bestreuen und den aufgehobenen Kirschen dekorieren.

Anmerkung: Ich habe eine kleine Version der Torte gemacht (sprich das Rezept halbiert und zwei 20-er Springformen für die Böden benutzt. So musste ich nicht einmal den gebackenen Boden waagerecht durchschneiden, sondenr hatte gleich zwei Böden.)







Kirsch-Streusel-Kuchen

 Zutaten:
für den Teig:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Ei
150 g Mehl
1 Prise Salz

für die Füllung:
1 kg TK-Kirschen (aufgetaut)
250 ml Kirschsaft
20 g Speisestärke
100 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker

für die Streusel:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
150 g Mehl

Zubereitung:
1. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Den Ofen vorheizen (170° Umluft) und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Die Ränder einfetten.
3. Den Kirschsaft mit dem Zucker in einen Topf geben. Einige EL davon abnehmen und die Speisestärke darin klümpchenfrei verrühren. Nun den Kirschsft erhitzen und die eingerührte Speisestärke unterrühren. Kurz aufkochen lassen, dann die Kirschen dazu geben, verrühren und ggf. mit mehr Zucker (oder Vanille-Zucker) abschmecken. Beiseite stellen.
4. Die Streuselteig-Zutaten mit Hilfe einer Gabel vermengen und Streusel in gewünschter Größe herstellen.
5. Den Teig für den Boden (aus dem Kühlschrank) auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa auf die Größe der Springform ausrollen. In die Form legen, dabei einen Teigrand hochziehen.
6. Die Kirschmasse auf dem Boden verteilen. Streusel darüber geben und sofort in den vorgeheizten Ofen schieben. Ca. 40 Minuten backen.
Mit Schlagsahne, Vanillesahne, Vanilleeis oder -soße servieren.